Eigenfettunterspritzung im Gesicht

Eigenfettunterspritzung im Gesicht beim Mann
Natürliches Volumen & frische Gesichtskonturen

Lipofilling im Gesicht: Volumenaufbau mit Eigenfett

Mit zunehmendem Alter verliert das Gesicht an Volumen. Wangen wirken flacher, Konturen weicher und Falten treten deutlicher hervor. Die Haut erscheint weniger frisch und Spannkraft geht verloren.

Die Eigenfettunterspritzung im Gesicht, auch Lipofilling genannt, bietet eine natürliche Möglichkeit, diesen Veränderungen entgegenzuwirken. Dabei wird körpereigenes Fett verwendet, um Volumen aufzubauen, Falten zu glätten und die Gesichtszüge sanft zu verjüngen.

Behandlung im Überblick

Was ist Eigenfettunterspritzung im Gesicht?

Die Eigenfettunterspritzung (syn. Lipofilling oder Eigenfetttransplantation) ist ein bewährtes Verfahren der ästhetischen Gesichtschirurgie. Hierbei wird Fettgewebe aus körpereigenen Spenderarealen – häufig Bauch oder Oberschenkel – entnommen, aufbereitet und anschließend gezielt in das Gesicht injiziert.

Das aufbereitete Eigenfett ist frei von überschüssigen Flüssigkeiten und beschädigten Zellen. Dadurch kann es sich besonders gut in das umliegende Gewebe integrieren und sorgt für ein sehr natürliches Ergebnis.

Für welche Gesichtsbereiche eignet sich Lipofilling

Die Eigenfettunterspritzung ist vielseitig einsetzbar und eignet sich für unterschiedliche Zonen im Gesicht:

Gesichtsbereich
Ziel/Effekt
Wangen
Natürlicher Volumenaufbau, jugendliche Konturen
Tränenrinne & Augenpartie
Ausgleich von Hohlräumen, Reduktion von Schatten
Nasolabialfalten
Sanfte Glättung der Falte zwischen Nase und Mund
Lippen
Lang anhaltendes Volumen und Definition
Kinn & Kieferlinie
Harmonisierung der Konturen, präziser Volumenaufbau
Schläfen
Auffüllung eingefallener Partien
Narben
Glättung eingesunkener Narben, Verbesserung der Hautstruktur

Ablauf der Eigenfettunterspritzung im Gesicht

Vorbereitung

Vor dem Lipofilling erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch. Dabei werden die Gesichtsstruktur analysiert, geeignete Behandlungsareale festgelegt und realistische Erwartungen besprochen. Auch Vorerkrankungen und Medikamente werden berücksichtigt.

Durchführung des Lipofillings

Der Eingriff besteht aus zwei Hauptschritten. Zunächst wird das Eigenfett mittels schonender Fettabsaugung aus einem geeigneten Körperbereich gewonnen. Anschließend wird das Fett sorgfältig aufbereitet und mithilfe feiner Kanülen präzise in die gewünschten Gesichtsbereiche injiziert.

Die Behandlung erfolgt je nach Umfang unter örtlicher Betäubung, Sedierung oder Dämmerschlaf. Die Dauer variiert je nach Anzahl der behandelten Areale.

Heilung & Ergebnisse

Erste Ergebnisse sind meist sofort sichtbar, leichte Schwellungen oder Blutergüsse können in den ersten Tagen auftreten. Diese klingen in der Regel rasch ab.

Das endgültige Ergebnis entwickelt sich über mehrere Wochen bis Monate, da sich ein Teil des transplantierten Fetts zunächst in das Gewebe integrieren muss. Das eingeheilte Eigenfett bleibt dauerhaft erhalten.

Nachsorge nach dem Lipofilling

Für ein optimales Ergebnis ist eine konsequente Nachsorge wichtig. In den ersten Tagen sollte der behandelte Bereich geschont und kein Druck auf die injizierten Fettzellen ausgeübt werden. Auf Sauna, intensive Sonneneinstrahlung und Sport sollte vorübergehend verzichtet werden.

An den Entnahmestellen wird häufig für mehrere Wochen eine Kompression empfohlen.

Risiken der Eigenfettunterspritzung

Die Eigenfettunterspritzung gilt als sehr gut verträgliche Behandlung, da ausschließlich körpereigenes Gewebe verwendet wird. Mögliche Nebenwirkungen sind:

  • Schwellungen und Blutergüsse

  • vorübergehende Spannungsgefühle

  • selten ungleichmäßige Fettverteilung

Schwere Komplikationen sind selten. Regelmäßige Nachsorgetermine tragen zu einem sicheren Heilungsverlauf bei.

Geprüft durch: Alexios Farsakis

Alexios Farsakis ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit Zulassung in Deutschland, Griechenland, Belgien und der Schweiz. Als Mitglied der DGPRÄC verbindet er internationale Ausbildung mit modernen, schonenden Behandlungskonzepten. Sein Schwerpunkt liegt auf Brustchirurgie, Körperkonturierung, Gesichtschirurgie sowie minimalinvasiven Verfahren wie Botulinumtoxin- und Fillerbehandlungen. Dabei verfolgt er stets das Ziel natürlicher, ästhetisch ausgewogener Ergebnisse bei höchster medizinischer Sicherheit.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Eigenfettunterspritzung im Gesicht

Das Ergebnis ist in der Regel dauerhaft, da sich das transplantierte Eigenfett in das umliegende Gewebe integriert. Ein Teil des Fetts kann in den ersten Wochen resorbiert werden, daher kann eine kleine Nachbehandlung erforderlich sein, um das Ergebnis zu optimieren. Sobald das Eigenfett fest eingewachsen ist, bleibt es langfristig stabil.

Die Eigenfettunterspritzung erfolgt unter örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf, sodass der Eingriff selbst schmerzfrei ist. Nach der Behandlung können leichte Spannungsgefühle, Schwellungen oder Blutergüsse auftreten, die meist innerhalb weniger Tage abklingen. Schmerzmittel sind in der Regel nur kurzzeitig nötig.

Die Einstiche für die Fettinjektion und die Fettentnahme sind minimal. Meist handelt es sich um wenige Millimeter lange Stichkanäle, die nach der Heilung kaum sichtbar bleiben. Die verwendeten Kanülen sorgen dafür, dass die Behandlung besonders schonend und narbenarm verläuft.

Eigenfett kann in nahezu allen Bereichen des Gesichts eingesetzt werden, darunter: Wangen, Tränenrinne, Augenpartie, Nasolabialfalten, Lippen, Kinn, Kieferlinie, Schläfen sowie eingesunkene Narben. So lassen sich Volumenverlust ausgleichen, Konturen harmonisieren und Falten glätten – alles mit natürlichen Resultaten.

Ja, Lipofilling lässt sich sehr gut mit anderen ästhetischen Behandlungen kombinieren, wie z. B. Faltenunterspritzungen, Botox oder Laserbehandlungen. So können individuelle Gesichtsverjüngungspläne erstellt werden, um ein harmonisches Gesamtergebnis zu erzielen.

Leichte Schwellungen und Blutergüsse treten in den ersten 3–5 Tagen auf. Die meisten Patient:innen sind nach 7–14 Tagen wieder gesellschaftsfähig, wobei die vollständige Integration des Eigenfetts einige Wochen dauert. In dieser Zeit sollte auf Sport, Sauna, intensive Sonneneinstrahlung und Druck auf die behandelten Stellen verzichtet werden.

Da nur körpereigenes Fett verwendet wird, ist das Risiko für allergische Reaktionen oder Abstoßungen sehr gering. Mögliche Nebenwirkungen sind vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse, leichte Asymmetrien oder ungleichmäßige Verteilung des Fetts. Regelmäßige Nachsorgetermine tragen dazu bei, dass das Ergebnis optimal einheilt.